Dr. Hille Heinemann Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft mbB

Pröllstraße 24 | 86157 Augsburg.

Tel.: 0821 / 65 05 340

April 2017

Aktuelles Urteil: 1,25 Millionen Dollar wegen verbotenem Toilettengang

Die USA sind schon immer durch ihre Superlative bekannt. Dies und gerade auch wegen der außerordentlich hohen Schmerzensgeldbeträge, die hier in Deutschland kaum nachvollzogen werden können und auch in dieser Höhe niemals zugesprochen werden würden.

Eine neuere Entscheidung aus dem US-Bundesstaat Kalifornien hat aber nun wieder für Aufsehen gesorgt.

So hatte eine Lehrerin ihrer 14-jährigen Schülerin an der Patrick Henry High School verboten, während des Unterrichts die Toilette aufzusuchen. Stattdessen hat das Mädchen einen Eimer in die Hand bekommen. Dieses Vorgehen ist dem Schulträger in San Diego teuer zu stehen gekommen. Er musste wegen der von der Schülerin dadurch erlittenen Angstattacken und Depressionen 1,25 Mio. Dollar Schmerzensgeld und 41.000 Dollar Schadensersatz zahlen.

Eins ist sicher: Der Besuch jener Schule hat sich für die Schülerin damit vielleicht auch schon ohne Abschluss gelohnt.